H0-Anlage „Lechfeld“ (mobil)
H0 Anlage Lechfeld
Unsere transportable Halb-Null-Anlage (H0) mit dem Thema Bahnhof Lagerlechfeld um die 1970er Jahre ist in Segmentbauweise aufgebaut. Sie besteht aus 14 Elementen mit je 1 m Kantenlänge; diese werden in Form eines Rechtecks mit 6 m Länge und 3 m Breite aufgebaut. Auf der vorderen Seite der Anlage ist im Wesentlichen der Bahnhof mit einem kleinen Teil des Ortes Lagerlechfeld an der eingleisigen Strecke der „Lechfeldbahn“ zwischen Bobingen und Landsberg dargestellt. Auf dem rückwärtigen Anlagenteil ist ein großzügig angelegter Schattenbahnhof mit 10 Abstellgleisen, 2 Umfahrgleisen sowie 2 Kehrschleifen aufgebaut. Damit ist ein ansprechender Zugverkehr auf der eingleisigen Lechfeldbahn möglich. Die Anlage ist mit H0-Zweileiter-Profigleis der Fa. Piko gefertigt. Der komplette Gleisbereich ist mit echtem Steinschotter eingeschottert. Die Anlage ist voll digitalisiert und wird mit der Steuerungssoftware TrainController Gold 10 von der Firma Freiwald gesteuert.
Anlagentechnik
| Grundkonstruktion |
Sperrholzplatten 10 mm Stärke, auf 16 mm Umrandung, gefalzt und verleimt Verbindung der Segmente mit 10 mm Schrauben in Aluminiumbuchsen geführt Steckbare Stahlfüße aus 15 mm 4-Kant-Rohr mit höhenverstellbaren Platten |
| Aufbauten |
Gelände teilweise aus Styrodur, Pappe und Gips Gebäude aus Pappe und Kunststoff, teilweise Eigenbau Bäume aus Draht, beflockt, im Eigenbau |
| Elektrik |
Ringleitung 6 × 1,5 mm² zur Stromversorgung mit Industrie-Stecksystem Je Segment 6 Verteilerplatten zur Stromverteilung LocoNet-Datenbusleitung mit RJ12-Stecker |
| Elektronik |
DCC, Intellibox Basic mit zusätzlichem Booster 7 A und einer elektronischen Sicherung für den Schattenbahnhof auf Modul 1 bis 6 Zum gezielten Hochfahren der Anlage sind 10 Strom-Einschalt-Timer verbaut Steuerung und Rückmeldungen über LocoNet-Datenbussystem Digikeijs mit 24 LocoNet-Platinen mit je 16 Kanälen (im Eigenbau) 190 Stromsensoren mit Stromtransformator zur Belegtmeldung der Blöcke 46 Weichen-, 6 Signal- und 2 Schrankenantriebe mit Servos; die zugehörigen Dekoder nach dem Prinzip von Sven Brandt Fahrzeugdecoder ESU LoPi V4.0 und V5.0 sowie einzelne andere Marken |
| Ausstattung |
ca. 90 m Gleis, 46 Weichen, 6 Flügelsignale, 2 Schranken, 8 Weichenstraßen, 41 Böcke, 86 Blocksignale, 190 Melder |
| Sonstiges | Die Anlage wurde im Winter 2012 geplant; seitdem arbeiten wir an ihr. Die kompletten Holz- und Metallarbeiten sowie die gesamten Elektronikkomponenten wurden selbst entworfen und gefertigt. |
Beschreibung Modul 7 – Fantasiegelände
Verbindung zwischen Lechfeld und Fantasie – Fertigstellung des Moduls im August 2018
Auf dem Modul ist eine Großmolkerei (ähnlich Weihenstephan) dargestellt, in der die Milch aus dem noch zu bauenden Voralpenland verarbeitet wird. Das großzügige Betriebsgelände verfügt über einen Gleisanschluss, der direkt in das Gebäude führt. Vor dem Werkstor wurden Warnbaken sowie ein mit Blinklicht gesicherter Bahnübergang mit Andreaskreuz eingebaut.
Eine kleine Siedlung mit drei Einfamilienhäusern und kleinen Szenen an einer Hanglage ergänzt die fabrikähnliche Molkerei.
Eine durch Leitplanken begrenzte Straße, von Modul 8 kommend, führt über das Modul und endet in einem Straßentunnel am anderen Ende. Sie ist mit einigen Fahrzeugen belebt.
Die eingleisige Eisenbahnstrecke der Lechfeldbahn teilt sich auf: Eine Strecke führt nach unten durch einen Tunnel zum Schattenbahnhof, eine weitere nach oben über eine Brücke und einen Tunnel zum oberen Teil der noch zu bauenden Anlage.
Zwischen den beiden Tunnelportalen am Rand des Moduls befindet sich eine steil abfallende Felswand.
Der Glanzpunkt des Moduls am Fuße der Felsen ist sicherlich ein wunderschön gestalteter See. An seinem flachen Ufer auf der gegenüberliegenden Seite gehen Angler ihrem Hobby nach. Am Badesteg tummeln sich etliche Sonnenanbeter, die sich beim nahen Eisverkäufer auch noch eine innerliche Abkühlung besorgen können. In dieser schönen Landschaft sind natürlich auch einige Wanderer unterwegs.
Beschreibung Modul 13 und 14 – Bundeswehr
Verbindung zwischen Lechfeld und Fantasie – Fertigstellung der Module im November 2019
Hier ist der Ursprung des Lagerlechfelder Bahnhofs dargestellt: die Bundeswehr. Auf Grund der für einen Flugplatz benötigten Fläche haben wir uns entschlossen, nur eine fantasievolle Darstellung der Hauptwache mit ein paar Gebäuden sowie einem Antreteplatz mit Flugzeug (F-104) auf einem Sockel zu zeigen.
Der Gleisanschluss wird durch zwei Abstellgleise dargestellt, die zum Tanklager führen.
Die eingleisige Hauptstrecke wird durch eine Schrankenanlage gesichert, wo eine Straße zur Hauptwache führt und anschließend unter die Gleise taucht.
Die Hauptstrecke teilt sich auf: eine Strecke führt nach unten zum Schattenbahnhof, eine weitere nach oben zum Fantasiegelände.
Weitere ergänzende Szenen sind ebenfalls dargestellt – besonders erwähnenswert ist der Lechfeld-Schäfer.
Beschreibung Modul 15 – Berg
Ein wunderschöner Berg (ähnlich dem Breitenberg bei Pfronten) mit einer beeindruckenden Schlucht nimmt das gesamte Modul ein.
Der Berg wurde aus Styrodur, mit leim-getränktem Papier und Gips gestaltet. Die Felsen sind teilweise aus Gipsabdrücken gefertigt. Alle Bäume sind im Eigenbau hergestellt worden. Ein Bergwald, Almen und Felspartien verleihen dem großen Berg ein natürliches Aussehen. Eine aus Holz gelaserte, ca. 30 cm lange Hängebrücke überspannt die imposante Schlucht. Durch diese verläuft die eingleisige Bahn vom Lechfeld zum Allgäu. Am Berg sind auch zwei Seilschaften mit Bergsteigern unterwegs. Ein Bach entspringt im unteren Drittel des Berges.
Bauzeit: Februar bis November 2025.
Beschreibung Modul 16 – Allgäu-Tal
Auf diesem Modul wird ein Tal im Allgäu mit einem Fluss dargestellt.
Gleich nach der Schlucht teilt sich die Strecke an zwei Brücken über den Fluss auf: Eine führt in einen Tunnel, die andere vorbei an einem Sägewerk. Die Sägemühle mit zwei unterschlächtigen Wasserrädern wird von dem am Berg entspringenden Bach angetrieben. Das anfallende Holz wird mit der Bahn abtransportiert. Das auf der linken Flusseite ansteigende Gelände ist mit einer Viehweide und den notwendigen Einzäunungen gestaltet.
Im Moment sind wir mit der Ausgestaltung der Anlage und dem Feintuning der Steuerung voll beschäftigt.
Der Schattenbahnhofsbereich wird zurzeit auf sechs Modulen mit einem Fantasiegelände im Voralpenlandstil überbaut.
